Hölters & Elsing hat das Berater-Rennen um den für Herbst 2004 geplanten Börsengang der Postbank gewonnen. Dies gilt als kleine Sensation in der Szene: Denn obwohl die auf M&A-Transaktionen und Gesellschaftsrecht spezialisierte mittelgroße Kanzlei mit Stammsitz in Düsseldorf schon seit vielen Jahren für den ,Gelben Riesen’ arbeitet, hat Hölters noch nie bei einem Börsengang – insbesondere in dieser Dimension – beraten. Bislang galten sie bei IPO’s als Nobody.Das im Jahr 2000 in Frankfurt eröffnete Büro war allerdings von Anfang an auch auf den Aufbau einer Kapitalmarktrechtspraxis ausgelegt. Hierfür galt unter anderem der Einstieg des Clifford Chance Pünder-Anwalts Dr. Martin Bouchon bei Hölters als Signal. Nicht zuletzt wegen der Börsenflaute der vergangenen Jahre gab es in diesem Bereich jedoch keine bemerkbare Entwicklung in der Kanzlei. Eine erfolgreiche Begleitung der Postbank wäre für Hölters ein großer Schritt in die Richtung.
Welche Gründe für die jetzige Mandatierung ausschlaggebend gewesen sind, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. Die Entscheidung auf Seiten der Post für die Kanzlei scheint bereits Ende Oktober gefallen zu sein, wurde jedoch erst vor kurzem in der Szene bekannt.
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