Als ehemalige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn verfolgte Scandlines längere Zeit eine Reihe von Immobilienentwicklungsprojekten, worauf auch die bisherige Aufstellung der Rechtsabteilung zurückgeht. Diese Aktivitäten gingen allerdings kontinuierlich zurück.
Scandlines zählt zu den größten Fährreedereien Europas und hat seine Wurzeln in Deutschland und Dänemark. Vor gut zwei Jahren war das Unternehmen für 1,6 Milliarden Euro an ein Investorenkonsortium aus 3i, Allianz Capital Partners und Deutsche Seerederei verkauft worden. Erst kürzlich gab Scandlines Umstrukturierungsmaßnahmen bekannt, durch die 400 von rund 2.400 Arbeitsplätzen abgebaut werden sollen. Zuletzt hatte Scandlines bei einem Umsatz von 584 Millionen Euro einen Verlust von 20 Millionen Euro verbucht.
Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 30. Juni 2009