Schadsoftware entdeckt

CMS Hasche Sigle kämpft gegen Cyberattacke

Cyberkriminelle haben CMS Hasche Sigle angegriffen. Auf einem IT-System der Kanzlei wurde Schadsoftware entdeckt. Mit einem ad hoc gebildeten Krisenstab versucht die Kanzlei aktuell, dem Angriff zu begegnen. Das bestätigte sie gegenüber JUVE.

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CMS gibt an, dass nach aktuellen Erkenntnissen weder eine Datenschutzverletzung noch eine unberechtigte Nutzung von Daten vorliege. Alle gängigen Kommunikationsmittel, wie beispielsweise Outlook und MS Teams, funktionierten wie gewohnt und wurden durch die externen Spezialisten geprüft und für sicher befunden. Der operative Betrieb sei sichergestellt und laufe nahezu vollständig weiter, heißt es in einer Mitteilung.

Dennoch sieht die Kanzlei sich gezwungen, präventiv alle Netzwerkverbindungen nach außen getrennt zu halten. Externe Sicherheitsspezialisten wurden hinzugezogen und die Mandanten sowie Aufsichtsbehörden vorsorglich über den Vorfall informiert. Der hinzugezogene Dienstleister, dessen Name JUVE nicht bekannt ist, ist auf die forensische Analyse und Aufklärung von Cybervorfällen spezialisiert.

Der reguläre Netzbetrieb wird erst nach Abschluss weiterer Analysen und den darin empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgenommen, gibt CMS an. Die Kanzlei teilt mit, den Vorfall sehr ernst zu nehmen. „Die Sicherheit und der Schutz von Daten haben bei CMS höchste Priorität. Bei CMS gelten klare und verbindliche Richtlinien zur IT- und Datensicherheit“, heißt es in einer Mitteilung.

Auf Rückfrage bestätigt die Kanzlei, dass der Angriff allein dem Netzwerk der deutschen Standorte von CMS und nicht der Verbundkanzleien gilt. Erste Hinweise auf einen Cyberangriff bei CMS erreichten JUVE bereits am vergangenen Freitag. (Martin Ströder)

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