Schmiergeldaffäre

Siemens formiert Aufräum-Mannschaft

Fast vier Wochen nach den Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft München hat Siemens eine Reihe externer Berater ins Boot geholt, um die Schmiergeldaffäre intern aufzuarbeiten. Mandatiert wurde unter anderem die US-Kanzlei Debevoise & Plimpton. Zugleich sicherten sich die ersten Top-Manager prominenten, juristischen Beistand.

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Debevoise bringt reichlich Erfahrun mit Verfahren der US-Aufsichtsbehörde SEC mit und beschäftigt in den USA eine Reihe früherer Staatsanwälte und SEC-Mitarbeiter. Die Kanzlei vertrat etwa Royal Dutch/Shell und Bristol-Myers Squibb vor der SEC. Die New Yorker Litigation-Chefin Mary Jo White beriet unter anderem speziell eingerichtete Gremien der Vorstände von Tommy Hilfiger und Westar Energy bei internen Ermittlungen. Welcher Anwalt nun bei Siemens die Federführung übernimmt, dazu schweigen sich Unternehmen und Kanzlei aus. Siemens kündigte zudem an, die Forensic-Accounting-Spezialisten einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einzuschalten. Welche Gesellschaft das sein wird, steht noch nicht fest. Die Entscheidung darüber, so ein Siemens-Sprecher, läge bei Debevoise.

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