Schnitt zum Jahreswechsel

Münchner Kanzlei Petersdorff Keim geht auseinander

Die auf Gesellschafts- und Medienrecht spezialisierte Münchner Kanzlei Petersdorff Keim ist zum Jahresbeginn zerbrochen. Medienrechtler Thomas von Petersdorff-Campen (57) ist unter dem Namen Petersdorff zunächst als Einzelanwalt in den bisherigen Kanzleiräumen tätig. Die drei Corporate-Partner Dr. Christoph Keim (53), Dr. Christoph Kuhmann (56) und Dr. Armin Schwerdtfeger (48) firmieren unter KKS Keim Kuhmann Schwerdtfeger.

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Petersdorff Keim war im August 2006 an den Start gegangen. Zu den Gründungspartnern zählten der ehemalige SKW Schwarz-Partner von Petersdorff-Campen und der Gesellschaftsrechtler Keim, der Seniorpartner bei der Münchner Kanzlei Heiss und Partner war. Ein besonderer Schwerpunkt der Einheit sollte die Kombination medien- und gesellschaftsrechtlicher Beratung für Medienunternehmen sein (mehr…).

Zu den Mandanten im Medienrecht gehören unter anderem die Deutsche Telekom und Constantin Film. Die Corporate-Anwälte dagegen sind häufig für Family Offices sowie für inhabergeführte Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften tätig. Die Strategie eines gemeinsamen Beratungsansatzes ging letztlich offenbar nicht auf: Die jetzige Trennung diene der Fokussierung auf die jeweiligen Geschäftsfelder, hieß es nun aus der Kanzlei.

Über die Jahre hatte sich Petersdorff Keim mit zwei weiteren Partnern verstärkt: Mit Schwerdtfeger kam 2007 ein in der Medienbranche erfahrener Gesellschaftsrechtler von SKW Schwarz dazu (mehr…), 2009 wechselte Gesellschaftsrechtler Kuhmann von Gibson Dunn & Crutcher (mehr…). Angestellte Anwälte waren bei Petersdorff Keim zuletzt nicht tätig.

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