„Ich freue mich darauf, in einer vorwiegend auf den Mittelstand ausgerichteten Kanzlei wie Schwarz Kelwing Wicke Westpfahl zu arbeiten. Für Delton und auch für weitere Mandanten bietet sich mir hier die Möglichkeit, gute juristische Leistung zu einem fairen Preis anzubieten“, sagte Schroeder, die umfangreiche Erfahrung aus der Wirtschaft mitbringt. In den vergangenen 15 Jahren war sie neben Delton auch bei Schott Glas und der Linotype-Hell AG (jetzt Teil von Heidelberger Druckmaschinen) beschäftigt.
Mit dem Zugang von Schroeder ist Schwarz Kelwing der erste Schritt hin zum Ausbau des Frankfurter Standortes gelungen. Die frühere Westpfahl & Spilker-Praxis in der Finanzmetropole wurde erst im Mai Teil der Sozietät, die seitdem als Schwarz Kelwing Wicke Westpfahl firmiert. Das Büro wurde jedoch als zu klein für die expandierende Kanzlei eingeschätzt.
Ein direkter Zusammenhang mit der vollzogenen Fusion besteht dem Frankfurter Partner Stefan Kridlo zufolge jedoch nicht. „Der Kontakt zwischen uns und Frau Dr. Schroeder kam unabhängig von dem Zusammenschluß zustande. Er war für sie allerdings zusätzlich eine interessante Perspektive.“
Kridlo kündigte zudem an, dass kurzfristig weitere Quereinsteiger aus Wirtschaft und Anwaltschaft in Frankfurt geholt werden sollen: „Wir führen derzeit mehrere Gespräche.“ (Jörn Poppelbaum)