Deutscher Gründungspartner Hein verlässt Allen & Overy
Der Einbruch des grenzüberschreitenden Leasingmarktes hat nun offenbar auch Auswirkungen auf die Partnerschaft von Allen & Overy: Dr. Peter Hein (45), einer der zwei ersten deutschen Partner, verlässt die Kanzlei und gründet zusammen mit Kollegen von der Citibank ein Assetfinanzierungs-Unternehmen mit Büros in New York, London und Frankfurt.Hein war 1996 zusammen mit Dr. Johannes Bruski von der Freshfields-Vorgängerin Bruckhaus Westrick Stegemann zu Allen & Overy gekommen. Der Wechsel hatte damals für Aufruhr gesorgt, denn es handelte sich dabei um die ersten wichtigen Seiteneinsteiger, die von einer marktführenden deutschen Kanzlei zu einem angelsächsichen Konkurrenten gingen.
Hein beriet vor allem bei Flugzeug- und Infrastrukturfinanzierungen und unterhielt enge Verbindungen zur Deutschen Bank. Im Juni 2002 wechselte er von Frankfurt in das New Yorker Büro von Allen & Overy, um die Beziehungen zu den amerikanischen Eigenkapitalgebern bei Assetfinanzierungs-Transaktionen zu verstärken. Um deutsche Konzerne in den USA vor Ort in deutschem Recht zu beraten, gründete er gleichzeitig einen German Desk.
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