Shearman holt Steuerteam von Pünder

Autor/en
  • Aled Griffiths

Die US-Kanzlei Shearman & Sterling hat dem Willen zum verstärkten Ausbau ihrer deutschen Büros Nachdruck verliehen und vier Steueranwälte sowie eine umstrittene Zahl von Steuerberatern aus der hoch geschätzten Frankfurter Steuerrechtsabteilung von Pünder, Volhard, Weber & Axster abgeworben. Das Team wird geführt von dem renommierten Steuerpartner Dr. Hanno Berger.„Wir haben uns bereits seit vielen Jahren nach einer geeigneten Ergänzung in Steuerrecht umgeschaut und nun ein Team von Steuerrechtlern gefunden, das transaktionsorientiert ist“, kommentiert der Frankfurter Shearman-Partner Dr. Stefan Hutter den gelungenen Coup. Mit Hilfe der Neuverpflichtungen sollen die Kapazitäten der Kanzlei in den zentralen Zielbereichen Kapitalmarktrecht und M&A gestärkt werden.

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Durch die Abwerbung steigt die Zahl der Anwälte in den deutschen Büros von Shearman & Sterling auf knapp 40 und soll Hutter zufolge bis Ende nächsten Jahres auf 50 wachsen. Gerüchte, die Kanzlei strebe in Deutschland eine Fusion in großem Stil an, werden dagegen dementiert. Vielmehr strebe man nach einer Verstärkung der Büros durch die gezielte Aufnahme von Gruppen, die möglicherweise als Konsequenz anderer Fusionen auf den Markt gelangen. „Wir betreiben Cherry-picking“, stellt Hutter dazu fest. „Wir haben weltweit mehr als 750 Anwälte und die kritische Masse damit längst erreicht.

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