Spin-off vom Spin-off

Patentkanzlei Kopf Westenberger Wachenhausen zerfällt

Erst vor einem Jahr war Kopf Westenberger Wachenhausen an den Start gegangen – nun zerfällt die Patentanwaltskanzlei wieder. Namenspartner Marc Wachenhausen ist bereits ausgeschieden. Zum März wird er mit drei weiteren Anwälten als Wachenhausen & Kollegen an den Start gehen.

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Marc Wachenhausen
Marc Wachenhausen

Die neue Kanzlei soll in den nächsten Wochen auf insgesamt acht Patentanwälte wachsen. Das Startteam und die Partnerriege bilden zunächst Wachenhausen als Namensgeber sowie die Patentanwälte Oliver Wenzel (38), Benjamin Bubendorfer (32) und Thorsten Haslinde (31).

Schwerpunkt der Einheit sollen Patentstreitverfahren sein. Dabei setzt das Team auf Kooperationen mit Rechtsanwaltskanzleien wie Harte-Bavendamm in Hamburg und Kather Augenstein in Düsseldorf. Aktuell ist das Team etwa in Verfahren für Delta Electronics und HTC involviert.

Die technischen Spezialisierungen der Patentanwälte sind Telekommunikation, Elektronik, Mechanik und Medizintechnik. Das Team nimmt nach eigenen Angaben alle Mandate mit, die es bereits Anfang 2016, von Maiwald kommend, bei Kopf Westenberger Wachenhausen eingebracht hatte.

Trennung nach nur einem Jahr

Grund für die Trennung nach nur einem Jahr sind nach JUVE-Informationen unterschiedliche Auffassungen zur Ausrichtung der Kanzlei. Während Wachenhausen einen stark streitigen Schwerpunkt hat, überwiegt bei Korbinian Kopf und Dr. Daniel Westenberger das Geschäft mit Patentanmeldungen (Prosecution). Sie streben zudem eine stärkere internationale Anbindung an. Die Kanzlei verfügt schon seit dem Start über ein eigenes New Yorker Büro. 

Korbinian Kopf
Korbinian Kopf

Kopf Westenberger Wachenhausen hatte sich Anfang 2016 vor allem aus dem Münchner Büro von Maiwald abgespalten. Kopf und Westenberger waren viele Jahre Gesellschafter bei Maiwald und die bekanntesten Engineering-Experten der Kanzlei. Wachenhausen hatte sich ihnen angeschlossen, nachdem er erst im November 2015 von Bird & Bird zu Maiwald gestoßen war. Die neue Kanzlei zählte damals 15 Patentanwälte

Für Kopf und Westenberger arbeiten aktuell nach Angaben der Kanzlei 12 Berufsträger. Wie die Kanzlei künftig heißen wird, steht noch nicht fest. Die Einheit ist neben München und New York auch in Hamburg mit einem Büro vertreten. Wichtige Mandanten sind etwa Airbus und ein großer US-Autobauer. Nach dem Abgang von Wachenhausen sind Kopf und Westenberger alleinige Partner.

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