Mit einem Festakt im Hamburger Rathaus öffnete am 4. Oktober 2000 die erste private Hochschule für Rechtswissenschaft, die nach dem ehemaligen Herausgeber der ZEIT benannte Bucerius Law School, ihre Pforten. Der Lehrbetrieb wurde am 5. Oktober aufgenommen. Etwa 750 Personen, darunter u. a. auch Alt-Bundeskanzler und ZEIT-Mitherausgeber Helmut Schmidt sowie die 100 Erstsemester mit Durchschnittsabiturnote 1,4 und ihre Angehörigen, nahmen an der Veranstaltung teil. Eine Jazz-Band untermalte die Pausen schwungvoll und gab am Ende des offiziellen Teils auch die eigens für die Lawschool komponierte Hymne zum Besten. Beim anschließenden Empfang traf sich die Festgesellschaft ganz im Sinne von Gerd Bucerius bei „einem Glas Wein und einem Butterbrot“.
Bemerkenswert schnell, innerhalb von knapp drei Jahren nach den ersten Überlegungen und Skizzen im Bürgermeisterzimmer, waren Genehmigungsverfahren und bauliche Veränderungen am Gebäude der ehemaligen biologischen Fakultät in der Nähe des Botanischen Gartens Planten und Blomen sowie die Auswahl von Hochschullehrern, Studenten und die Konzipierung des Curriculums erledigt.
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