Simon Davies, Managing Partner von Linklaters, sagte jetzt: „Die Finanzmärkte sowie die breite Wirtschaft sind grundlegenden Änderungen unterworfen worden. Davon sind auch unsere Mandanten betroffen. Wir müssen jetzt unsere Personalstärke reduzieren, um die voraussichtliche Nachfrage zu befriedigen.“
Auf die Anzahl der Partner, die von der Restrukturierungsrunde betroffen sind, ging Davies nicht ein. Beobachter gehen von bis zu 70 Partnern weltweit aus.
In Deutschland ist Linklaters weiter auf Beschwichtigungskurs. Senior Partner Dr. Michael Lappe machte gegenüber JUVE deutlich, dass sich die Kanzlei hierzulande im Rahmen von ‚New World‘ von keinem Associate trennen werde.
„Wir kündigen nicht und wir drängen niemandem eine Trennung auf. Wir sind in Deutschland gut aufgestellt.“ In den Business Services werde es dagegen zu einzelnen „sozial verträglichen Trennungen“ kommen, so Lappe.
Wie viele Partner durch das weltweite Restrukturierungsprogramm gehen werden müssen, wollte Lappe nicht kommentieren. „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen.“
In der vergangenen Woche hieß es intern bei Linklaters, vier bis fünf Partner würden gehen. Wie viele dieser Trennungen im Zusammenhang mit ‚New World‘ stehen beziehungsweise welche schon vor Ausrufen des Programms beschlossen worden waren, ist derzeit noch nicht klar erkennbar. (Jörn Poppelbaum)