Steuerrecht

Norton Rose Fulbright holt Frankfurter Baker-Partner

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  • JUVE

Der Steuerrechter Tino Duttiné (40) hat sich in dieser Woche als Partner Norton Rose Fulbright angeschlossen. Er wechselte von Baker & McKenzie, für die er rund zwölf Jahre lang tätig war, seit 2011 als Partner. Durch seinen Einstieg hat Norton Rose in Frankfurt nach mehreren Jahren wieder einen Steuerpartner in ihren Reihen.

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Der Steuerrechtler Tino Duttiné (40) hat sich in dieser Woche als Partner Norton Rose Fulbright angeschlossen. Er wechselte von Baker & McKenzie, für die er rund zwölf Jahre lang tätig war, seit 2011 als Local-Partner. Norton Rose hat damit in Frankfurt nach mehreren Jahren wieder einen Steuerpartner in ihren Reihen.

Tino Duttiné
Tino Duttiné

In der Mainmetropole verfügte Norton Rose zwar auch bisher schon durch die beiden of Counsel Thilo Danz und Markus Krismanek über steuerrechtliche Erfahrung, etwa im Investmentrecht, an einem fachlich breit aufgestellten originären Experten fehlte es aber bislang.

Duttiné berät in einem weiten Spektrum von Steuerthemen, so etwa bei projektorientierter Steuerplanung, Konzernsteueroptimierungen sowie M&A-Transaktionen und strukturierten Finanzierungen. Bei Baker war er auch in Verbriefungstransaktionen des langjährigen Partners Dr. Dietmar Helms eingebunden, der aber im vergangenen Jahr zu Hogan Lovells wechselte.

Die bisher in Hamburg und München angesiedelte deutsche Steuerpraxis von Norton Rose zählt nun rund 20 Anwälte, davon 5 Partner. Um Duttiné beim Aufbau der Frankfurter Steuerpraxis zu unterstützen, wechselt der Hamburger Associate Patrick Löffler nach Frankfurt zurück. „Unsere Mandanten werden von Tino Duttinés umfassenden Erfahrungen im internationalen Unternehmenssteuerrecht profitieren. Zusätzlich können wir durch seinen Hintergrund im IP-Bereich und seine bisherige Arbeit für Mandanten aus Technologie und Industrie das Angebot in unserem Branchenschwerpunkt Life Sciences und Healthcare weiter ausbauen“, sagte Dr. Uwe Eppler, Leiter der deutschen Steuerpraxis.

Der Ausbau in Frankfurt dürfte nicht zuletzt eine Folge der internationalen Expansion der Kanzlei in den vergangenen Jahren sein, insbesondere des Zusammenschlusses mit der US-Sozietät Fulbright & Jaworski vor gut zwei Jahren. Seither ist auch die Steuerpraxis bei Transaktionen weit stärker in das gewachsene weltweite Netzwerk der Sozietät integriert. Dabei spielt aus transatlantischer Sicht das deutsche Finanzzentrum Frankfurt eine wichtige Rolle.

Norton Rose intensiviert derzeit europaweit ihr Engagement im Steuerrecht. Erst kürzlich holte sie in Amsterdam einen Partner dazu, weitere Expansion auf dem Kontinent ist geplant, um die Lücke zu den weit stärkeren Praxen etwa in den USA, aber auch in Australien und Südafrika zu verringern.

Unterdessen gab Baker bekannt, dass sie zum Juli zwei neue Local-Partner im Steuerrecht ernennt: In Düsseldorf verstärkt die bisherige Associate Dr. Juliane Sassmann das Verrechnungspreisteam von Dr. Stephan Schnorberger, in Frankfurt steigt Dr. Christian Port im Transaktions- und internationalen Steuerrecht in die Ebene der Local-Partner auf. Für diese Fragen hatte Baker jüngst mit Stephan Behnes auch einen Experten von KPMG als Equity-Partner geholt. (René Bender, Jörn Poppelbaum)

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