Der Leiter des Londoner German Desk der US-Kanzlei Weil, Gotshal & Manges, Dr. Geza Toth, verlässt die Kanzlei. Laut englischen Presseberichten wird er zu Dewey Ballantine ins Londoner Büro wechseln.Die New Yorker Kanzlei plant offensichtlich, langfristig mit Toth ein Büro in Frankfurt zu eröffnen. Toths Wechsel wurde jedoch weder von ihm selbst noch von Vertretern der Kanzlei bestätigt. Ein Team von Associates wird ihn begleiten. Toth gehörte Weil, Gotshal seit Anfang 2000 nach seinem Wechsel von Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm an. Als Gründe für sein überraschendes Ausscheiden nannte die englische Presse strategische Differenzen zwischen dem German Desk in London und dem Frankfurter Büro. Toth war erst kürzlich zum Leiter des German Desk ernannt worden. Spekulationen, es sei zu Differenzen mit Prof. Dr. Gerhard Schmidt gekommen, schloss Toth hingegen aus. Schmidt war im vergangenen Jahr mit einem dreiköpfigen Team von BBLP Beiten Burkhardt zu Weil Gotshal in Frankfurt gewechselt und gilt als sehr umsatzstarker Partner.
Toth ist vor allem in den Bereichen M&A und Private Equity tätig. Zu seinen Mandanten zählen vorwiegend Finanzinstitute wie Credit Suisse First Boston, Lazards und GE Capital. Für seine neue Kanzlei soll er ein Frankfurter Büro mit Schwerpunkten im M&A, Bank- und Finanzrecht sowie bei Investmentbanken aufbauen.
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