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Danach berichteten die Verwalter Jan H. Wilhelm und Dr. Achim Ahrendt (Brandenburg & Wilhelm, Hamburg) über den Sanierungsfall der Stella-Musical-Holding in Hamburg. Mit 4000 Arbeitnehmern und einem Umsatz von zuletzt rund DM 500 Mio war Stella eine Großinsolvenz. Unter dem Holding-Dach waren 3 Zwischenholdings und 51 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mit weiteren Produkten, u. a. Reisen und Immobilien, versammelt gewesen. Die unübersichtliche Konzernstruktur, hohe Miet- und Lizenzkosten sowie das nachlassende Zuschauerinteresse waren die wichtigsten Gründe für den Insolvenzantrag. Innerhalb von nur vier Monaten fand Wilhelm als Verwalter mit der Deutschen Entertainment AG (DEAG), bis 1995 Tochter der Stella, einen Investor und konnte die Holding nach Aufspaltungen als Asset Deal durch einen Vertrag als „übertragende Sanierung“ verkaufen. Piepenburg kündigte nach dem Vortrag an, auch in Zukunft aktuelle Fälle in die Sitzungen der DAV-AG in lockerer Folge einbauen zu wollen.