Trennung

Boutique Wurster Wirsing Schotten spaltet sich auf

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  • JUVE

Die auf Öffentliches Wirtschaftsrecht ausgerichtete baden-württembergische Kanzlei Wurster Wirsing Schotten hat sich Mitte August getrennt. Ein Teil der Sozietät firmiert künftig unter Schotten Fridrich Bannasch mit Sitz in Freiburg, während der andere Teil als Wurster Wirsing Kupfer Büros in Freiburg und Stuttgart unterhält.Die Gründungspartner von Schotten Fridrich Bannasch, Thomas Schotten (44), Alexandra Fridrich (41) und Till Banasch (41), gehörten rund zehn Jahre Wurster Wirsing und deren Vorgängerkanzlei an.

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Ihren Fokus, der auf der Beratung von Kommunen liegt, wollen sie auch in der neuen Formation gemeinsam mit drei weiteren Anwälten beibehalten. Schwerpunkte der Arbeit sind Bau- und Planungsrecht sowie Einwenderklagen gegen Großvorhaben.

Zuletzt vertrat Wurster Wirsing Schotten, noch gemeinsam mit dem jetzt abgespaltenen Teil, unter anderem die Stadt Rüsselsheim, die den Ausbau des Frankfurter Flughafens verhindern wollte.

Die jetzt getrennte Kanzlei war früher Teil des Verbunds de Witt Oppler, seit dessen Auflösung im Jahr 2002 firmierte sie unter Wurster Wirsing, später als Wurster Wirsing Schotten.

Die neu formierte, derzeit fünf Anwälte zählende Einheit Wurster Wirsing Kupfer kündigte an, ihren Fokus auf Verfassungs- und Verwaltungsrecht beizubehalten. Das zivilrechtliche Standbein wird Anfang September mit dem neuen Außensozius Horst Schöpperle (57) ergänzt, der zuletzt bei Pohl-Sitzler & Partner in Freiburg tätig war. Seine Schwerpunkte sind Bau- und Immobilienrecht. Wurster Wirsing Kupfer will sich zudem im Öffentlichen Wirtschaftsrecht und im Energierecht weiter personell verstärken.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 25. August 2009

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