Umsatz 2019

Deutliches Wachstum bei deutschen White & Case-Büros

White & Case erreichte 2019 in Deutschland mehrere wirtschaftliche Bestmarken: Die Wachstumsrate beim Umsatz übertrifft deutlich das Niveau der Gesamtkanzlei und hebt den Erlös auf 163 Millionen Euro. Dadurch erklimmt die Produktivität mit rund 778.000 Euro Umsatz pro Berufsträger den zehnten Höchststand in Folge.

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White & Case erreichte 2019 in Deutschland mehrere wirtschaftliche Bestmarken: Die Wachstumsrate beim Umsatz übertrifft deutlich das Niveau der Gesamtkanzlei und hebt den Erlös auf 163 Millionen Euro. Dadurch erklimmt die Produktivität mit rund 778.000 Euro Umsatz pro Berufsträger den zehnten Höchststand in Folge.

Markus Langen
Markus Langen

Weltweit stieg der Umsatz von White & Case um 6,6 Prozent auf 2,19 Milliarden Dollar an, umgerechnet 1,95 Milliarden Euro. Die vier deutschen Standorte der US-Kanzlei trugen dazu überproportional mit 19,9 Prozent Wachstum bei. Mit diesem Sprung um 27 Millionen Euro erreichte White & Case in Deutschland beim Umsatz ein neues Niveau: Zuvor pendelten die Erlöse seit über einem Jahrzehnt in einer Bandbreite zwischen 113 und 138 Millionen Euro, die also insgesamt schmaler waren als das diesjährige Wachstum.

Der Umsatz pro Berufsträger als Maß für die Produktivität steigt dagegen seit 2009 kontinuierlich. Die erreichten 778.000 Euro je Full-Time-Equivalent bedeuten ein Plus von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem liegt die um 19 Anwälte gesteigerte Zahl der Berufsträger mit 227 erstmals wieder über der aus dem Jahr 2014. Dieser Wechsel in der Personalpolitik hin zu einem Ausbau der Teams war neben der Produktivität deshalb die zweite Säule des Umsatzwachstums.

Die Kanzlei erntet gemäß dieser Zahlen nun offenbar Früchte aus ihren jahrelangen Anstrengungen beim internen Umbau. Vor fünf Jahren beschloss das Management diese ‚Strategie 2020‘. Auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2019 gab es weitere personelle Abgänge, die mit der Neuausrichtung der Kanzlei einhergehen. Eine der wichtigsten Veränderungen war der Abgang des Energierechtsteams um den Düsseldorfer Partner Peter Rosin zum Jahresende 2019.

Auch über qualitativ hochwertige Mandate konnte die Kanzlei ihre Produktivität anschieben. Dazu gehörten der weitere Ausbau des Daimler-Mandats und die Beratung von Consus in Finanzierungsfragen. Auch energienahe Beratung steuerte zum Umsatzwachstum bei, beispielsweise die Mandantin EWE und die Begebung der ersten grünen Anleihe durch E.on. 

Das Plus verteilt sich nach Kanzleiangaben recht gleichmäßig auf Praxisgruppen und Standorte. Der wirtschaftliche Erfolg schlägt sich auch in der Karriereförderung nieder: Frankfurt stach bei der jüngsten Partnerrunde der Kanzlei durch die weltweit meisten Ernennungen mit acht Neupartnern hervor.

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