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Taylor Wessing wächst in Deutschland um drei Prozent

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  • JUVE

Taylor Wessing konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2010 den Umsatz in Deutschland um 3 Prozent auf 123,5 Millionen Euro steigern. Das haben JUVE-Berechnungen ergeben.

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Nach einem durchwachsenen ersten Quartal, in dem sich der Umsatzrückgang aus 2009 – um 0,9 Prozent – zunächst fortgesetzt hatte, verliefen vor allem die beiden letzten Quartale 2010 deutlich besser. So konnte die Kanzlei die anfängliche Delle, die sich vor allem bei M&A und Real Estate aufgetan hatte, überwinden und die negativen Zahlen noch in ein Umsatzplus verwandeln. Das Geschäftsjahr von Taylor Wessing endet mit dem Kalenderjahr.

Wolfgang Rehmann
Wolfgang Rehmann

Die Umsatzsteigerung verteilt sich nach Angaben der Kanzlei breit über verschiedene Praxen. So wuchsen 2010 unter anderem der IT-Bereich und die Arbeit in den Praxen Patent Litigation und Kartellrecht. Noch erfreulicher dürfte für Managing Partner Wolfgang Rehmann aber die Entwicklung des Corporate- und M&A-Geschäfts sein. Taylor Wessing hatte sich mit der internen Umstrukturierung Anfang 2010 gerade dessen Fortentwicklung auf die Fahnen geschrieben und kann nun erste Mandate in einem höherklassigen Segment vorweisen.

Dafür steht beispielsweise die Ende 2010 akquirierte Tätigkeit für Evonik beim Verkauf des Industrie-Ruße-Geschäfts (mehr…). Der Kontakt kam über den Düsseldorfer Partner Dr. Klaus Grossmann zustande. Grossmann war 2009 von Clifford Chance in das Düsseldorfer Büro von Taylor Wessing gewechselt (mehr…).

Weltweit erreicht die Kanzlei ein Umsatzplus von acht Prozent, wobei vor allem Dubai und China zuletzt insbesondere zum Wachstum beigetragen haben sollen.

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