Die beiden deutschen Büros von Osborne Clarke haben in ihrem abgelaufenen Geschäftsjahr 20,3 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das bedeutet ein Plus von knapp 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Umsatzwachstum beruht offenbar auf einer qualitativen Verbesserung des Geschäfts und nicht auf personellem Zuwachs, denn die Berufsträgerzahl blieb etwa gleich groß.
Der Umsatz pro Berufsträger stieg dementsprechend auf 294.000 Euro gegenüber 246.000 Euro im Vorjahr. Der Umsatz pro Equity-Partner lag bei etwas mehr als 930.000 Euro.
Weltweit steigerte Osborne Clarke ihren Umsatz um 8 Prozent auf 90,3 Millionen Pfund (umgerechnet rund 103 Millionen Euro). Im Vorjahr waren es noch 83,7 Millionen Pfund. Die britischen Büros tragen weiterhin mit über 70 Millionen Pfund den größten Anteil dazu bei. Auf internationaler Ebene hatte vor allem die Immobilienpraxis einschließlich Anlagenbauprojekten und Prozessen ein hervorragendes Jahr.
In der deutschen Praxis mit ihren Standorten in Köln und München spielte nach Aussage von Managing Partner Stefan Rizor der Technologiefokus der Kanzlei eine besondere Rolle. Dazu zählen die zuletzt wieder sehr aktive Indienpraxis (mehr…) sowie IT-Outsourcings und der bekannte Games-Bereich. Letzterer gehört neben der anerkannten Vertriebsrechtspraxis zu den besonderen Aushängeschildern der Kanzlei.