Zeitgleich mit ihrer Umwandlung in eine Partnerschaftsgesellschaft hat die angesehene Versicherungsrechtsboutique Bach Langheid & Dallmayr ihre Sozietätsstruktur umgestellt. Die zwischen angestellten Anwälten und Vollpartnern bestehende Stufe der Non-Equity-Partner ist zum Januar entfallen.
Im Zuge dessen hat die Kanzlei insgesamt 13 Anwälte neu in die Equity-Partnerschaft aufgenommen.
Neben der üblichen Motivation, mit der Rechtsformänderung die Haftung der Partner zu begrenzen, hat der Schritt nach Auskunft des Namens- und Managing Partners Dr. Peter Bach noch einen weiteren Hintergrund. „Wir Partner hatten beschlossen, dass wir uns als Sozietät gesellschaftsrechtlich breiter aufstellen wollen. Wir verfolgen mit dem neuen Modell eine Aufwertung der Kolleginnen und Kollegen, die bisher als Salary-Partner tätig waren. Mit der Integration in den unternehmerischen Bereich der Sozietät ist natürlich der Aufruf verbunden, an der Geschäftsentwicklung mit unternehmerischem Erfolg mitzuwirken.“
An die Stelle von Fixgehalt und einem nach individueller Leistung errechneten Bonus tritt künftig ein Anteil am Gewinn der Gesamtkanzlei. Die Einstufung in das Vergütungssystem erfolgt nach der Bewertung des jeweiligen Beitrags zur Kanzleientwicklung und wird – wie schon bisher für alle Partner üblich – nach spätestens drei Jahren überprüft.
Künftig arbeiten 28 Partner bei Bach Langheid. Hinzu kommen an den vier Standorten in Köln, München, Frankfurt und Berlin weitere 60 angestellte Anwälte. Bach Langheid ist damit die größte ganz auf die Arbeit für Versicherungsunternehmen spezialisierte Kanzlei im deutschen Markt.