VW-Abgasaffäre

Bosch will US-Klägern 300 Millionen zahlen

Bosch steht in Sachen Abgasaffäre kurz vor der Einigung mit amerikanischen Klägern. Der schwäbische Autozulieferer teilte mit, er wolle den Sammelklägern knapp 330 Millionen Dollar zahlen, also rund 300 Millionen Euro. Ein Schuldeingeständis sei damit aber nicht verbunden. Für Bosch begleiten unter der Federführung von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton die Kanzleien Sidley Austin und Hengeler Mueller die Vergleichsverhandlungen.

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Die Einigung besteht vorerst zwischen Bosch und dem Steuerungskommittee der Sammelkläger. Bis alles unter Dach und Fach ist, kann es allerdings Mai werden. Zunächst muss der Vorsitzende Richter Charles Breyer am District Court in San Francisco den Vergleich absegnen, was für Mitte Februar vorgesehen ist. Dann wird das Papier noch den einzelnen klagenden Autobesitzern und Gebrauchtwagenhändlern zur Abstimmung vorgelegt. Sie werfen Bosch eine aktive Rolle in der VW-Dieselaffäre vor, denn das Unternehmen hatte die Software entwickelt, mit der die Abgaswerte manipuliert wurden. 

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