(Aktualisiert) Dr. Thomas Rincke hat zum 30. Juni 2003 das Dresdner White & Case, Feddersen-Büro, dem er bislang als Local Partner angehörte, verlassen. Gemeinsam mit Helge Rübartsch, derzeit noch Anwalt im Dresdner Büro der Sozietät v. Minckwitz, Erdl, Kochenburger, eröffnet er im Juli in der sächsischen Landeshauptstadt eine eigene Kanzlei unter dem Namen Rincke & Rübartsch.Die Sozietät v. Minckwitz hat ihr Büro an der Elbe zum Monatsende geschlossen. Rübartsch nimmt Boris Altrichter, den einzigen weiteren Anwalt der Niederlassung, mit in die neue Kanzlei. Mit Rincke verlässt der einzige Vergaberechtler das Büro von WCF in Dresden. Rincke und Rübartsch stammen beide ursprünglich aus dem Bau- und Vergaberecht. Rincke ist zudem viel im Privatisierungsbereich tätig, Rübartsch besitzt außerdem Know-how im Architektenrecht. "Wir ergänzen uns sehr gut, gerade auch in Fragen der Projektentwicklung, Forensik und Vertragsgestaltung", sagte Rübartsch. Gründe für seinen Schritt wollte er nicht nennen, betonte jedoch, dass er in gutem Einvernehmen mit seiner alten Kanzlei vollzogen wurde.
Rincke scheidet ebenfalls ohne Missklang: „Ich wollte meine Entscheidungen in eigener Verantwortung treffen. Außerdem brauche ich für regionale Mandate nicht das administrative Netzwerk einer Großkanzlei“, begründet er seinen Weggang. Nach Rinckes Aussage soll sich die neue Kanzlei unter anderem auf das Privatisierungsgeschäft konzentrieren.
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