Simonis ist seit rund vier Jahren im Offshorewindenergie-Bereich tätig. Er begann seine Karriere 2008 als Inhouse-Counsel bei dem Windenergieanlagenhersteller Bard und arbeitete in erster Linie für das Projekt Bard 1. 2010 wechselte er dann als Associate zur Bremer Kanzlei Blanke Meier Evers (BME), die als eine von wenigen mittelständischen Sozietäten über ausgewiesene Erfahrung in der Branche für erneuerbare Energien verfügt und namhafte Unternehmen wie EnBW zu ihren Mandanten zählt. Zudem sind zwei Namenspartner Gesellschafter des Projektentwicklers WPD, zugleich ein wichtiger Mandant der Kanzlei.
„Als Inhouse-Jurist ist man mehr als nur ein externer Berater. Man ist näher am operativen Geschäft und kann stärker Einfluss auf Entscheidungen nehmen“, sagte Simonis zum Hintergrund seines Wechsels. „Dennoch war die Zeit bei BME sehr wichtig für mich. Ich habe viel gelernt.“
Bei Areva arbeitet Simonis in erster Linie dem Projektmanagement zu, weshalb er anders als das Gros der Rechtsabteilung nicht in Hamburg, sondern in erster Linie in Bremerhaven tätig ist. Er berichtet an den Leiter der Geschäftseinheit Wind, Jerome Gauvrit, zu dessen Team insgesamt sieben Juristen, davon vier Deutsche gehören.
Im Bereich Offshore sind nach dem Weggang von Simonis bei Blanke Meier Evers noch zwei Berufsträger tätig. Insgesamt arbeiten nun 9 Partner und 19 Associates in der Kanzlei, drei Partner davon mit Fokus auf das Energierecht. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass sich mit Rainer Heidorn (43) der Leiter des Bereichs KPMG Law in Bremen angeschlossen hat, ebenfalls zum Juli (mehr…). Mitte 2010 war Jörg Spelshaus in die Rechtsabteilung des Windenergiekonstrukteurs Weserwind gewechselt (mehr…). Die Kanzlei hat seit Jahren mit Abgängen auf Associate-Ebene zu kämpfen.