Bartls Berufung ist Teil eines größeren Managementumbaus bei Siemens Gamesa, die an der Börse Madrid notiert ist. So wurden nach zwei Gewinnwarnungen auch die Positionen des Finanzchefs und des Chefs des Offshore-Geschäfts neu besetzt. Der Zusammenschluss der spanischen Gamesa und der Windkraftsparte von Siemens war erst im April vollzogen worden, Siemens hält 59 Prozent. Im Mai übernahm dann der Siemens-Manager Markus Tacke den Chefposten.
Bartl verfügt über reichlich Erfahrung im Windenergiesektor. Seit 2011 war er General Counsel der entsprechenden Siemens-Sparte, die nun in dem fusionierten Unternehmen aufgegangen ist. Zum Konzern stieß er im Jahr 2000.
Siemens Gamesa, deren Umsatz bei rund 11 Milliarden Euro liegt, kündigte vor wenigen Wochen einen umfangreichen Stellenabbau an. Rund 6.000 Stellen sollen wegfallen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen gut 26.000 Mitarbeiter.