ZF gewinnt erfahrenen Praktiker als Datenschutz-Chef

Zum Jahreswechsel übernimmt Ilan Nachemia die Position des Konzerndatenschutzbeauftragten bei ZF Friedrichshafen. Der 50-Jährige kommt von Klöckner & Co. und bringt jahrelange Erfahrung im Datenschutz mit.

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Ilan Nachemia

Nachemia begann seine berufliche Laufbahn als Unternehmensjurist, konzentriert sich aber schon seit 2004 auf den Datenschutz. Seinerzeit wurde er Group Data Protection Officer der Metro AG, eine Position, die er bis Herbst 2017 innehatte. Anschließend wurde er Datenschutzbeauftragter bei Klöckner & Co. und ist dort derzeit Head of Group Data Privacy & Information Security.

Bei ZF wird die konzernweite Datenschutzfunktion unter ihm künftig eigenständig sein. Dass sich ZF für eine erfahrene externe Besetzung entschieden hat, hat mit der wachsenden Bedeutung des Themas ebenso zu tun wie mit den konkreten Plänen, das bestehende Datenschutzteam zu erweitern: Es soll auf 13 Mitglieder wachsen und künftig auch nicht nur am Stammsitz des Zulieferers in Friedrichshafen verortet sein. Es entsteht ein internationales Team mit Datenschützern aus Polen, Belgien und den USA, perspektivisch auch aus Asien.

Komplettiert wird das Datenschutzengagement des Unternehmens durch ein Netzwerk lokaler Verantwortlicher, die zwar nicht unmittelbar zu Nachemias Team gehören, aber funktional an ihn berichten werden. Nachemia selbst berichtet an  Josef Hermes, Chief Compliance Officer und Leiter Corporate Compliance & Security, Foreign Trade bei ZF.

Wie viele Unternehmen der klassischen Industrie sieht sich auch ZF mit zunehmenden Anforderungen an den Datenschutz konfrontiert. Digitalisierung und autonomes Fahren treiben die Entwicklung ebenso wie das Engagement in der Software- und Hardwarekomponentenentwicklung für Fahrzeuge.

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