Zweigleisig

Hasche und Sigle zusammen in europäischem Kanzleienverbund

Autor/en
  • Aled Griffiths

Zum 1. Juli 1999 werden die Sozietäten Sigle Loose Schmidt-Diemitz und Hasche Eschenlohr Peltzer Riesenkampff Fischötter fusionieren. Hasche Sigle Eschenlohr Peltzer verbindet sich zugleich zu einer pan-europäischen Anwaltskanzlei, der unter der Bezeichnung CMS zukünftig sechs Sozietäten angehören werden. Daß Sigle Loose Schmidt-Diemitz ehrgeizige Wachstumspläne verfolgte, galt seit längerem als ausgemacht. Vor dem Hintergrund der langjährigen Verbindung der Stuttgarter Sozietät zur britischen Top-Ten-Kanzlei Cameron McKenna wartete die Branche nur darauf, hier von einer strategischen Allianz oder Fusion zu hören. Um so mehr überraschte es, als Ende April in Berlin zeitgleich sowohl die Bildung eines Kanzleienverbundes auf europäischer Ebene als auch eine Verschmelzung von Sigle mit Hasche Eschenlohr Peltzer Riesenkampff Fischötter bekanntgegeben wurde. Mit diesem Doppelschlag wird Hasche Sigle mit nun insgesamt 220 Anwälten in neun Büros zur wohl viertgrößten deutschen Sozietät aufsteigen. Zentrale und Steuersitz der Kanzlei wird Berlin sein, wo - wie auch an den Standorten Leipzig und Frankfurt - beide Fusionspartner Büros bereits unterhielten, die nun zusammengelegt werden sollen.

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Auf europäischer Ebene gehören neben Cameron McKenna auch Derks Star Busmann Hanotiau (Niederlande/Belgien), Schlüter & Hald (Dänemark) Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz (Österreich) und Tisell & Co (Schweden) zum neuen Verbund, dessen Mitglieder wie Hasche Sigle ihrem bisherigen Namen das Kürzel CMS voranstellen werden. Mit 1400 Anwätten und über 3000 Mitarbeitern an 31 Standorten will CMS nach eigenen Angaben künftig über DM 500 Mio. im Jahr erwirtschaften und damit in eine Position unter den weltweit größten Vereinigungen juristischer Dienstleister aufrücken.

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