Kommentar

Kanzleien und Innovationen vertragen sich nur bedingt

Head of Legal Tech Champion, Chief Legal Innovation Officer, Head of Digital Transformation – die Titel einiger Großkanzleianwälte lassen keine Zweifel zu, dass es in ihren Kanzleien viel Innovation gibt, die gemanagt werden muss. Doch wie innovativ können klassische Kanzleien überhaupt sein? Denn: Wer innovativ arbeiten will, muss ausprobieren, Risiken eingehen und oft erst einmal investieren – und zwar in eine ungewisse Zukunft.

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Und vor allem noch etwas gehört dazu: auch mal scheitern zu dürfen. Was viele Start-ups schon von vorne herein im Geschäftsmodell einpreisen, ist für Kanzleien ein Problem. Denn die Grundidee anwaltlicher Arbeit ist ja nicht, Risiken einzugehen, sondern sie auszuschließen.

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