Kommentar

Langfristig wird die Zahl der deutschen White & Case-Standorte weiter sinken

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  • JUVE

Vor zehn Jahren ging für White & Case an München kein Weg mehr vorbei. Das Büro in der bayrischen Landeshauptstadt, getrieben von der seinerzeit boomenden Private-Equity-Branche, sollte Impulse auch darüber hinaus liefern. Funktioniert hat das nie so richtig. Jetzt zieht die Kanzlei die Reißleine. Davon geht eine grundsätzliche Botschaft aus.

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Jetzt macht die Sozietät, worüber Konkurrenten und Marktbeobachter schon länger spekuliert hatten: Sie zieht die Reißleine. Ende März gehen in Bayern die Lichter aus. Dahinter steckt aber mehr als das Unvermögen, das Ruder herumzureißen und ein namhaftes größeres Team zum Wiederausbau zu verpflichten. Es sind grundsätzliche Erwägungen: White & Case hat weltweit eine neue Fünf-Jahres-Strategie verabschiedet. Und die hat klare Botschaften: Konzentration auf Kernmärkte und Kernpraxen. Oder kürzer: noch höhere Profitabilität.

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