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Seit Jahren quengeln Unternehmen, weil ihnen die Abrechnung nach Stundensätzen nicht behagt. Die Rechnung ist für Mandanten vorher kaum kalkulierbar, und es fördert nicht die Effizienz, wenn jemand umso mehr verdient, je länger er für eine Aufgabe braucht. Bisher kommen Kanzleien erstaunlich gut durch mit dem Argument, dass sich die Arbeit von Juristen nun einmal der Budgetlogik moderner Unternehmen entzieht. Es ist dasselbe Argument, mit dem Inhouse-Juristen ihrerseits gern die eigene Sonderstellung im Unternehmen rechtfertigen. Der Legal-Operations-Trend wird dazu führen, dass dieses Argument nicht mehr zieht. Er wird die Abrechnung nach Stundensatz zu einer Randerscheinung machen, die nur noch in High-End-Nischen überlebt.