Kommentar

Zur Steuer, zur Freiheit!

Die Digitalisierung ändert nicht nur, wie wir kommunizieren, leben und arbeiten. Auf Umwegen bewirkt sie sogar, dass immer mehr Kanzleien zu braven Gewerbesteuerzahlern werden. Das ist ein Nebeneffekt des Legal-Operations-Trends, der Rechtsabteilungen und Kanzleien erfasst hat. Der Kommentar stammt aus dem aktuellen JUVE Rechtsmarkt 8/2019, in dem die Redaktion untersucht, wie Technologie die Arbeit von Juristen in Unternehmen, Kanzleien und Justiz verändert.

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

4 Wochen gratis testen

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Der Freiberufler ist etwas ganz Besonderes, zumal wenn er Anwalt ist. Das zeigt sich auch daran, dass er nicht wie Hinz und Kunz gewerbesteuerpflichtig ist. Viel Aufwand wird in Kanzleien betrieben, damit das so bleibt. Sie gründen Servicegesellschaften, über die sie nichtanwaltliche Dienstleistungen abrechnen. Sie entwickeln komplizierte interne Verrechnungssysteme. Aber immer mehr Kanzleien begreifen: Schützen sie zwanghaft und mit allen Mitteln den Kern des Geschäfts – die Arbeit der Juristen – vor der gefürchteten Gewerbesteuerinfizierung, dann verlieren sie damit auf Dauer mehr als sie gewinnen.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de