Juve Plus

Sal. Oppenheim erwirbt Arcandor-Anteile

Autor/en
  • JUVE

Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim ist als Großaktionär bei dem angeschlagenen Essener Handels- und Touristikunternehmen Arcandor eingestiegen. Für knapp 60 Millionen Euro zeichnete die Bank Aktien aus einer Kapitalerhöhung und erwarb so zehn Prozent des Arcandor-Grundkapitals. Darüber hinaus übernimmt die Privatbank von der Arcandor-Hauptaktionärin Madeleine Schickedanz weitere 19,5 Prozent an dem ehemals unter Karstadtquelle firmierenden Handelsriesen. Fünf Prozent davon müssen noch durch das Kartellamt genehmigt werden. Bislang hielt Schickedanz rund 53,5 Prozent an Arcandor.

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

4 Wochen gratis testen

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Durch den Wertverfall ihres 2005 nach Branchenkreisen auf Kredit gekauften Pakets war die Quelle-Erbin nach Presseberichten in Finanzierungsschwierigkeiten geraten. Mit dem Einstieg von Sal. Oppenheim ist der drohende Verkauf der ertragsstarken Arcandor-Tourismussparte Thomas Cook nun zunächst vom Tisch. Auf Arcandor lasteten zuletzt Nettoverbindlichkeiten von rund 1,5 Milliarden Euro.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de