Juve Plus PPL kauft Stromnetz

Verkäuferin E.on setzt auf Inhouse-Kompetenz und Linklaters

Der deutsche Energiekonzern E.on hat sein britisches Verteilnetzunternehmen Central Networks an das US-Unternehmen PPL verkauft. Der Kaufpreis beträgt 4,7 Milliarden Euro.

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Central Networks ist der zweitgrößte Stromverteilnetzbetreiber in Großbritannien und betreibt rund 133.000 Kilometer Netz in den Midlands. Versorgt werden darüber mehr als fünf Millionen Kunden.

PPL wird nach eigenen Angaben mit dem Erwerb zu Großbritanniens größtem Stromversorger. Schon im Vorjahr hatte das US-Unternehmen für 7,6 Milliarden Euro die US-Tochter von E.on gekauft.

Berater PPL
Simpson Thacher & Bartlett: Adam Signy (London), Vince Pagano (beide Corporate), James Cross (Banking), Rob Holo (Steuern); Associates: Arjun Koshal (Capital Markets), Andy Calder (Corporate; alle New York), Kevin O’ Connor, Peter McCabe, Christina Barnsley (alle Corporate; alle London), Antti Pesonen, Adam Shelley, Brian Gluck (alle Banking), Brian Rosenzweig (Capital Markets; alle New York), Sean Austin (Tax; London)
Ashurst (London): Mat Hughes, Adrian Clark (Corporate); Associate: Luke Ainger
Allen & Overy (London): Eileen Kelliher, Richard Evans (beide Corporate)

Berater E.on
Inhouse: Dr. Michael Moser (Leiter M&A), Stefan Röper (beide Düsseldorf), Deborah Gandley, Chantal Thomas, Tracey Wilmot (alle E.on UK; Coventry)
Linklaters (London): Matthew Middleditch, Roger Barron; Associate: David Martin (alle Corporate)

Hintergrund: Moser ist erst seit Jahresbeginn Leiter M&A bei E.on (mehr…). Laut Presseberichten will der Konzern bis Ende 2013 durch Verkäufe 15 Milliarden Euro einnehmen. In Deutschland stehen insbesondere Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller regelmäßig auf Seiten des Konzerns, Linklaters ist hierzulande in letzter Zeit nicht prominent in Erscheinung getreten. Die Sozietät ist in Deutschland eher auf Seiten von RWE zu finden.

Hughes ist Chefökonom von Ashurst. Die Kanzlei beriet im Hinblick auf das Wettbewerbsrecht und regulatorische Fragen, die Mandatsführung lag bei Simpson Thacher.

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