Juve Plus China-IPO

Heisse Kursawe überrascht an der Seite von United Power Technology

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  • JUVE

Die Aktien des chinesischen Generatorenherstellers United Power Technology notieren seit letztem Freitag im Prime Standard des Regulierten Marktes an der Frankfurter Wertpapierbörse. Den Bruttoemissionserlös in Höhe von rund 20,7 Millionen Euro will United Power Technology in die Fertigung von tragbaren Stromgeneratoren investieren.

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Im Rahmen eines öffentlichen Angebots wurden nun insgesamt 2,3 Millionen Aktien zu einem Preis von jeweils 9 Euro gezeichnet. Im vergangenen November hatte das Unternehmen den Börsengang abgesagt, weil es die Preisvorgaben des Aktienmarkts für zu niedrig hielt. Damals sollten ursprünglich bis zu 5,75 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 12 und 16 Euro auf den Markt kommen.

Zum Bankenkonsortium gehört die Frankfurter Niederlassung von Kepler Capital Markets, die als Global Coordinator, Lead Manager und Bookrunner auftrat. Als Co-Lead Manager beteiligten sich die Biw Bank für Investments und Wertpapiere, unterstützt von ihrem vertraglich gebundenen Vermittler Silvia Quandt & Cie., und die Erste Group Bank.

United Power produziert Motoren und motorbetriebene Stromaggregate und ist in Deutschland über eine Niederlassung in Eschborn bei Frankfurt vertreten. Die Produkte sind bei Obi und Metro erhältlich. Im vergangenen Jahr steigerten die operativen Gesellschaften der United Power-Gruppe ihren Umsatz von rund 53 Millionen Euro auf über 84 Millionen Euro.

Berater United Power Technology
Heisse Kursawe Eversheds (München): Dr. Alexander Honrath (Federführung), Dr. Sebastian Zeeck, Sharon Shi (Due Diligence im chinesischen Recht; London, Shanghai), Dr. Timo Holzborn; Associates: Christopher Mayston, Dr. Michael Reichard, Monica Mo, Tony Tu (beide Legal Due Diligence im chinesischen Recht; beide London, Schanghai)

Berater Bankenkonsortium
Luther (Köln): Thomas Weidlich (Gesellschaftsrecht/M&A), Shao Wanlei (beide Federführung; Kapitalmarktrecht; Schanghai), Dr. Angelika Yates, Philipp Dietz (beide Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Gregor Wecker (Kapitalmarktrecht), Philip Lazare (Steuerrecht); Associates: Liao Yuhui, Hu Yiwen (beide Kapitalmarktrecht), Ni Ningjun (Gesellschaftsrecht), Tian Yibing (Arbeitsrecht), Li Lin (IP/IT; alle Schanghai)
Inhouse (Erste Bank; Wien): Nicole Francesconi

Hintergrund: Heisse kam über Kontakte der internationalen Eversheds-Büros in Schanghai ins Mandat. Damit bricht Honrath beziehungsweise Heisse Kursawe in das bisherige Beraterduopol bei Börsengängen chinesischer Unternehmen in Deutschland ein. Dieses Geschäft dominieren bis jetzt zwei Anwälte: Dr. Andreas Zanner von CMS Hasche Sigle auf Emittentenseite (mehr…) sowie Matthias von Oppen für die Banken, erst bei Dewey & LeBoeuf und seit seinem Wechsel Ende 2010 bei Ashurst (mehr…).

Luther kam über einen Pitch ins Mandat und berät aktuell weitere Börsengänge chinesischer Unternehmen, die ebenfalls noch für dieses Jahr den Sprung in den Prime Standard des Frankfurter Parketts planen. Im August 2010 hatten die Luther-Partner Yates und Weidlich bereits den Modekonzern Kinghero beim Börsengang federführend begleitet (mehr…). Im Mai 2011 unterstützte Luther das chinesische Unternehmen auch bei einer Kapitalerhöhung.

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