Zu Damp gehören 11 Kliniken mit insgesamt 4.112 Betten in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Darüber hinaus betreibt Damp acht Medizinische Versorgungszentren (MVZ), zwei Pflege-/Heimeinrichtungen mit insgesamt 606 Plätzen sowie das Ostseebad Damp. Die Klinikgruppe setzte im Geschäftsjahr 2010 mit knapp 6.000 Mitarbeitern 487 Millionen Euro um und erzielte ein operatives Ergebnis von 21 Millionen Euro.
Helios betreibt 64 Kliniken und 30 MVZ. Das Unternehmen, das zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört, beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter.
Die Transaktion, die aus dem Cash-Flow und mit Fremdmitteln finanziert wird, soll im ersten Halbjahr 2012 abgeschlossen sein. Unter anderem müssen die Kartellbehörden dem Deal noch zustimmen. Um die Genehmigungen zu erhalten, will Helios die Damp Klinik Wismar mit 505 Betten und einem Umsatz von rund 60 Millionen Euro veräußern. Das Krankenhaus liegt in unmittelbarer Nähe zu den Helios Kliniken Schwerin.
Berater Helios
Inhouse (Berlin): Stefan Eschmann, Carolin Tetzel (beide M&A)
Berater Damp
Luther (Düsseldorf): Dr. Markus Schackmann (Federführung), Thomas Köhler (Eschborn); Associate: Dr. Tobias Harzer (alle M&A) – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Der private Klinikbetreiber Helios setzt bei Zukäufen in der Regel auf seine Inhousejuristen, und so kamen auch beim Erwerb der Damp-Gruppe keine externen Anwälte zum Einsatz. Neben dem Leiter der Rechts- und M&A-Abteilung Stefan Eschmann war bei dieser Transaktion die frühere Luther-Partnerin Carolin Tetzel tätig. Sie war im Sommer 2010 zu Helios gestoßen (mehr…). Tetzel gehörte bei Luther zu dem Eschborner Team um Partner Thomas Köhler, das im Markt für seine große Erfahrung bei Transaktionen im Gesundheitssektor bekannt ist. In der aktuellen Transaktion gehörte Köhler zum Beraterteam der Verkäuferseite.