Der Investor kaufte das Werk im Düsseldorfer Stadtteil Reisholz sowie deutsche und Gemeinschaftsmarken des Unternehmens. Dazu gehören die Marken Hakle Trocken, Dick & Durstig und Servus. Der Betrieb wird als Hakle GmbH weitergeführt.
Hakle war 1928 in Ludwigsburg gegründet worden und gehörte ab 1999 zum Kimberly-Clark-Konzern. Bereits 2006 trennte sich das US-Unternehmen zum Teil von Hakle, indem es das Mainzer Werk an die Westfälische Papierfabrik WePa verkaufte.
Berater Palero
Ashurst (München): Dr. Nikolaus von Jakobs (Corporate; Federführung), Heiko Penndorf (Steuern; Frankfurt), Marcus Nothhelfer (IP); Associates: Sören Kampmann (Corporate, ebenfalls Federführung), Susanne Knoch (Steuern; beide Frankfurt), Massimo Bellito-Grillo (IP), Dr. Hendrik Theismann (Immobilienrecht; Frankfurt)
Schlütter Bornheim Seitz (Köln): Dr. Stefan Seitz, Dr. Joachim Trebeck; Associate: Dr. David Schneider (alle Arbeitsrecht)
Berater Kimberly-Clark
Clifford Chance (Frankfurt): Dr. Bernd Meyer-Witting, Rose Brounts, Dr. Michael Heise (alle Corporate), Dr. Stefan Simon (Arbeitsrecht), Thorsten Vormann (IP, Dr. David Elshorst; Associates: Frederick Schneider (beide Immobilienrecht), Christoph Crützen (IP), Frederik Mühl (Corporate) – aus dem Markt bekannt
Inhouse (London): Chip Nazmi – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Es ist bereits das dritte Mal, dass Ashurst in diesem Jahr für Palero tätig war. So beriet ein Team um Partner von Jacobs den Investor beim Kauf von Geschäftssparten des Verpackungsherstellers MMP Behrens und des Klebstoffproduzenten Tesa. In der Vergangenheit soll laut Marktinformationen auch Kirkland & Ellis Palero beraten haben.
Im Arbeitsrecht zog Palero wieder die Kölner Kanzlei Schlütter Bornheim Seitz (SBS) zu Rate. Sie beriet den Investor bereits bei der arbeitsrechtlichen Neuausrichtung der Palero-Beteiligungen Heinrich Kopp und Cenadruck. SBS-Partner Seitz hat vor mehreren Jahren persönliche Kontakte zum Vorstand hergestellt. Die Kanzlei wird soweit bekannt auch die arbeitsrechtliche Integration nach dem Kauf übernehmen. Ob und wer dabei den Betriebsrat anwaltlich vertreten wird, ist nicht bekannt.
Zwischen Kimberly Clark und Clifford Chance bestehen seit längerer Zeit Kontakte. Clifford beriet den US-Konzern schon zum Verkauf des Mainzer Hakle-Werks 2006. In diesem Zusammenhang ist Ashurst ebenfalls aufgetreten. Ein Team um den damaligen Partner Dr. Hermann Schlindwein beriet die damalige Erwerberin WePa. Mittlerweile ist Schlindwein bei Klinkert Zindel und Partner (mehr…).