Baker & McKenzie in Kerngebieten geschwächt

Baker & McKenzie steht in Deutschland vor einem tiefen Einschnitt: Die Kanzlei verliert an verschiedenen Standorten einige ihrer wichtigsten Corporate- und Finance-Partner. Fünf Gesellschaftsrechtler wechseln zu Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom, zwei Bankrechtler zu Milbank, Tweed, Hadley & McCloy.Baker verlassen werden die Corporate-Partner Dr. Bernd Mayer (41, München), Dr. Peter Veranneman (40, Düsseldorf), Dr. Walter Henle (49, Frankfurt) und Dr. Matthias Jaletzke (44, Frankfurt), gefolgt von dem Münchner Non-Equity-Partner Dr. Lutz Zimmer. Wann sie bei Skadden ihre Arbeit aufnehmen, steht noch nicht fest. Es wird aber mit einem kurzfristigen Wechsel gerechnet.

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Die US-Kanzlei legt mit der Aufnahme der fünf Baker-Partner ein ungewöhnliches Engagement an den Tag. Zwar hatte Skadden mit Steuerrechtler Dr. Hans-Georg Berg (JUVE 11/03) und Kartellrechtler Horst Henschen (JUVE 01/03) in der Vergangenheit zwei Anwälte für Schlüsselpositionen geholt, doch agierte man in Deutschland insbesondere im Transaktionsbereich jahrelang recht unauffällig. Dies hat sich nun schlagartig geändert. Die Quereinsteiger von Baker sind allesamt Hochkaräter und das Frankfurter Büro von Skadden wird deutlich größer: Neben den Frankfurter Partnern werden auch Baker-Anwälte, die bislang in Düsseldorf tätig waren, an den Main gehen. Zudem eröffnet Skadden ein neues Büro in München.

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