Die Umsätze der Equity-Partner fielen allerdings leicht um 1,5 Prozent auf 542.254 Euro (2008: 550.769). Im Vergleich zu den Vorjahren hat Graf von Westphalen ihre Partnerriege allerdings im vergangenen Jahr überdurchschnittlich stark von 65 auf 71 erweitert. So gewann die Kanzlei für die Corporate-Praxis Quereinsteiger in München und Hamburg, daneben kam ein Insolvenzteam am Berliner Standort.
Im Zuge des kräftigen Ausbaus der Partnerschaft sackte die Leverage auf 0,9. Aktuell arbeiten 132 Berufsträger bei Graf von Westphalen, davon sind 71 Partner.
„Es ist eine Vielzahl von Faktoren, die zu dem Umsatzplus beigetragen hat“, sagte Robert Theissen, einer der beiden Managing Partner von Graf von Westphalen. „Im Corporate hatte insbesondere der Freiburger Standort ein Spitzenjahr, daneben sind wir in diesem Bereich aber auch an anderen Standorten – insbesondere in Frankfurt – sichtbarer geworden. Zudem konnten wir in unseren ohnehin schon starken Spezialgebieten wie Öffentliches Recht, Export- und Zollrecht weiter signifikant ausbauen. Auch unser neues Büro in China hatte einen sehr erfolgreichen Start.“ (Anja Hall)