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13.12.2012

Restrukturierung: DLA Piper erweitert Praxis mit Quereinsteigern von Salans

Zum Januar verstärkt DLA Piper ihre Praxis im Bereich der finanziellen Restrukturierung mit zwei Quereinsteigern von Salans. Dr. Dietmar Schulz (41) und Mike Danielewsky (40) steigen als Partner bei DLA in Frankfurt ein. Sie werden zudem von einem Associate begleitet.

Dietmar Schulz

Schulz und Danielewsky waren vor drei Jahren zeitgleich von Ashurst in das kurz zuvor gegründete Salans-Büro in Frankfurt gewechselt. Während Schulz vom Münchner Ashurst-Büro kam, wechselte Danielewsky aus London (mehr …). Der deutsche Salans-Chef Andreas Ziegenhagen, selbst ein erfahrener Restrukturierer und Treuhänder, kannte die beiden Anwälte aus gemeinsamen Zeiten bei Haarmann Hemmelrath und wollte mit den Zugängen die Brücke zwischen seinem in Berlin angesiedelten Geschäft und dem kleineren Frankfurter Standort bauen.

Mike Danielewsky

Bei DLA Piper liegt der Restrukturierungs-Schwerpunkt bislang ebenfalls in Berlin, von wo aus Partner Peter Jark hochkarätige Mandate betreut, sowie in Köln mit Mario Lindner. DLA-Managing-Partner Dr. Jan Meents erhofft sich neben dem Ausbau dieser Praxis auch eine bessere Verbindung zu den Praxisgruppen Finance & Projects sowie Immobilien.

Für die Neuzugänge ist insbesondere das ausgebaute internationale Netzwerk von DLA interessant, das neben dem Thema Restrukturierung auch im allgemeineren bank- und finanzrechtlichen Rahmen größer ist als das bisherige von Salans. Insofern kam die lange verhandelte internationale Fusion von Salans (mehr …) für Schulz und Danielewsky zu spät.

„Der Wechsel von Dietmar Schulz und Mike Danielewsky bedeutet fachlich und persönlich einen Verlust“, so Salans-Managing-Partner Ziegenhagen. „Wir werden das insolvenznahe Restrukturierungsgeschäft mit der Schnittstelle zu Finance in Deutschland auf jeden Fall weiter stärken und können mit der Fusion zudem auf ein großes, international spezialisiertes Team zurückgreifen.“ (Markus Lembeck)

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