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20.07.2018

München: Nachmann schließt sich Warth & Klein an

Warth & Klein Grant Thornton und die Münchner Kanzlei Nachmann legen zum August ihre Geschäftsfelder zusammen. Künftig firmieren beide Gesellschaften unter dem Dach der Warth & Klein Grant Thornton Rechtsanwaltsgesellschaft. Josef Nachmann (59), Gründer und bisheriger Geschäftsführer von Nachmann, stößt als Senior Partner zu Warth & Klein.

Josef Nachmann

Josef Nachmann

Mit dem Zusammenschluss baut Warth & Klein die Rechtsberatung weiter aus, vor allem bei den Themen Immobilien-, Insolvenz- und Restrukturierungsrecht sowie Litigation und Schiedsverfahren. Auch das internationale Geschäft wollen beide Seiten unter der Dachmarke Grant Thornton weiterentwickeln. So hat Nachmann Teams, die auf italienischen und russischen Rechtsverkehr spezialisiert sind und kooperiert in den jeweiligen Ländern mit Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien.

Die Kanzlei Nachmann wurde im Jahr 2000 gegründet. Von Beginn an spezialisierte sich die Sozietät vor allem auf immobilienrechtliche Mandate. Seit 2003 betreibt Nachmann eine Insolvenzverwaltungsgesellschaft, die unter anderem die Insolvenz der Falk Immobilienfonds-Gruppe abwickelte und häufig bei der Restrukturierung von Mittelstandsunternehmen berät. Als Prozessvertreter arbeitete die Kanzlei unter anderem für den ehemaligen BayernLB-Chef Werner Schmidt. Daneben ist sie vor allem für den sport- und medienrechtlichen Schwerpunkt von Dr. Thomas Summerer bekannt. Aktuell besteht das Team in München neben Namenspartner Nachmann aus zehn Berufsträgern.

Warth & Klein beschäftigt deutschlandweit an zehn Standorten rund 250 Berufsträger und insgesamt 900 Mitarbeiter, von denen allein rund 300 in der Steuer- und Rechtsberatung tätig sind. Weitere Schwerpunkte der Arbeit bilden die Felder Wirtschaftsprüfung sowie Corporate Finance & Advisory Services. Im weltweiten Netzwerk von Grant Thornton sind rund 50.000 Mitarbeiter an mehr als 700 Standorten in über 135 Ländern tätig. (Stephan Mittelhäuser)

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