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05.03.2019

Hamburg: Insolvenzkanzlei Reimer gewinnt Prozessexperten von Arnold & Porter

Die Insolvenzrechtskanzlei Reimer verstärkt zum April ihr Hamburger Büro mit dem Prozessrechtler Alexander Druckenbrodt. Bei Arnold & Porter Kaye Scholer in Frankfurt ist Druckenbrodt Counsel in der Litigation-Praxis. Bei Reimer wird der 41-Jährige als Partner einsteigen und die Abteilung für Prozessführung leiten.

Alexander Druckenbrodt

Alexander Druckenbrodt

Seine Karriere begann Druckenbrodt vor zwölf Jahren bei Kaye Scholer, die Anfang 2017 mit der US-Wettbewerberin Arnold & Porter fusionierte. Die deutsche Litigation-Praxis besteht aus zwei Partnern, dem Counsel Druckenbrodt und einem Associate. In diesem Team, das unter anderem die Kanzlei Bird & Bird gegen den Insolvenzverwalter von Wölbern Invest vertritt, hat sich Druckenbrodt seit Längerem auf Insolvenzanfechtungen spezialisiert.

Reimer ist eine große mittelständische Insolvenzkanzlei mit Wurzeln im Norden, die Ende 2017 ein Büro in Frankfurt eröffnet hat. Bekannte Fälle der Kanzlei sind die Insolvenzen des Gebäudeausrüsters Imtech und des Fondshauses Wölbern Invest. Im Wölbern-Komplex dürften sich Druckenbrodt und einige seiner neuen Kollegen schon einmal über den Weg gelaufen sein, allerdings als Gegner.

Druckenbrodt ist neben Anfechtungsklagen auch auf Prozesse in Zusammenhang mit Organ- und Beraterhaftung spezialisiert. „Seine Expertise wird es uns ermöglichen, die Dienste der Einheit zukünftig auch außerhalb von Insolvenzszenarien anzubieten“, sagt Reimer-Partner Hendrik Gittermann. (Marc Chmielewski)

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