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Bußgelder für Kautschukkartell

Die EU-Kommission hat Ende 2006 gegen fünf führende Gummihersteller hohe Kartellbußgelder verhängt. Weil Bayer als Kronzeugin die europaweiten Kartellabsprachen zugegeben hatte, entging das Unternehmen einer Strafe. Die Unternehmen Polimeri, Dow, Shell, Unipetrol, Kaucuk, und Dwory dagegen müssen zusammen mehr als 500 Millionen Euro zahlen. Einige haben bereits angekündigt, die Entscheidung mit einer Klage beim EuG anzufechten.

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Vertreter Bayer

Freshfields Bruckhaus Deringer (Düsseldorf): Dr. Tobias Klose; Associate: Dr. Ulrich Klumpp

Vertreter Polimeri

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton (Rom): Mario Siragusa

Vertreter Dow

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton (Köln): Prof. Dr. Dirk Schroeder; Associate: Dr. Philip Matthey

Vertreter Shell

De Brauw Blackstone Westbroek (Amsterdam): Martijn Snoep; Associate: Julia Brockhoff

Inhouse (London): Anne Riley (Senior Antitrust Counsel)

Vertreter Unipetrol

White & Case (Prag): Ivo Janda

Vertreter Kaucuk

White & Case (Brüssel): Mark Powell

Vertreter Dwory

Gide Loyrette Nouel (Brüssel): Antoine Gosset-Grainville

Alle Beteiligten sind aus dem Markt bekannt. Freshfields-Associate Klumpp ist Ende 2006 zu Oppenländer Rechtsanwälte gewechselt.

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