Der BGH lehnte die Klage ab. Nicht jede gezielte Beeinflussung von Minderjährigen sei auch wettbewerbswidrig. Kinder hätten bei Schokoriegeln „ausreichende Marktkenntnisse“. Die wirtschaftlichen Folgen einer solchen Sammelaktion könnten auch von Minderjährigen überblickt werden.
Vertreter Verbraucherzentrale Bundesverband
Christ Hennig Krebs Oels (Berlin): Jürgen Hennig
Dr. Brandner & Dr. Kummer (Karlsruhe): Dr. Joachim Kummer (BGH-Vertretung)
Vertreter Nestlé
Latham & Watkins (Hamburg): Dr. Andrea Jaeger-Lenz; Associates: Tobias Fuchs (Frankfurt), Sascha Sajuntz
Inhouse (Frankfurt): Roland Welge, Sandra Storch
Cornelie von Gierke (Karlsruhe, BGH-Vertretung)
BGH, I. Zivilsenat
Prof. Dr. Joachim Bornkamm (Vorsitzender Richter)
Latham-Partnerin Jaeger-Lenz hat Nestlé immer wieder in marken- und wettbewerbsrechtlichen Prozessen vertreten, unter anderem bei der Verteidigung des Slogans „Besser kann Kaffee nicht schmecken“ für Nescafé Gold gegen die Konkurrenten Tchibo und den Lebensmittelkonzern Kraft.