Burgtheater

Früherer Geschäftsführerin steht ein Strafverfahren bevor

Autor/en
  • Raphael Arnold

Das Finanzdesaster am Burgtheater mündet in den kommenden Monaten in ein Strafverfahren. Nach jahrelangen Ermittlungen steht der früheren kaufmännischen Geschäftsführerein Silvia Stantejsky (64) ein Prozess vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien ins Haus. Gegen weitere Beteiligte, darunter den früheren Intendanten Matthias Hartmann (55), wurden dagegen sämtliche Ermittlungen eingestellt.

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Der Geschäftsbericht des Burgtheaters für das Jahr 2016/17 offenbart einen gehörigen Schuss Ironie: „Irgendwie musste man ja Geld verdienen“, prangt auf der Titelseite, ausgewiesen als Zitat aus Terézia Moras Beitrag zu ‚Ein europäisches Abendmahl‘ – eine Uraufführung aus dieser Spielzeit. Dabei agierte das Haus selbst über Jahre nach dem Motto: Irgendwie das Geld zusammenhalten. Respektive die Bilanz. 

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