Bei Fiebinger Polak gehörte Molzbichler dem Gesellschaftsrechts- und M&A-Team unter der Leitung von Gründungspartner Dr. Peter Polak an. Mit 27 Jahren war Molzbichler im Jahr 2012 der jüngste eingetragene Anwalt seit Gründung der Kanzlei.
Über seine Kompetenz in den Bereichen Gesellschaftsrecht und M&A hinaus bringt er Erfahrung im Immobilien- und Baurecht, Arbeits- sowie Prozessrecht und bei Schiedsgerichtsverfahren mit. Er ist in Österreich sowie in New York als Anwalt zugelassen.
Emberger zählt mit diesem Zugang drei Partner und einen Rechtsanwaltsanwärter. Im September 2016 verlor die Kanzlei den Gesellschafts-, Bau- und Arbeitsrechtler Istvan Rudnay, der als Partner zu Gassauer-Fleissner wechselte. Er war neun Jahre als Rechtsanwalt bei Emberger tätig.
Fiebinger Polak: Kein Grund zur Beunruhigung
Fiebinger Polak musste in den vergangenen Jahren immer wieder Abgänge verzeichnen, darunter häufig jüngere Anwälte, zum Teil auch Praxisgruppenleiter. Ferner verließ vor einem Jahr der ehemalige Namenspartner und Medienrechtler Dr. Christoph Leon (59) die Sozietät und ist seither in eigener Kanzlei tätig.
Für Fiebinger Polak-Partner Bert Ortner sind die Weggänge kein Grund zur Beunruhigung: Zwar bedauere man den Weggang des „exzellenten jungen Kollegen“. Für die Sozietät gehöre es aber zum normalen Lauf der Dinge, dass immer wieder Non-Equity-Partner die Kanzlei verlassen und dafür jüngere Rechtsanwaltsanwärter eingestellt würden. So seien in den vergangenen sechs Monaten drei Konzipienten hinzugekommen. Ingesamt zählt die Kanzlei aktuell zwölf Juristen, davon drei Equity-Partner, drei Non-Equity-Partner, einen of Counsel und fünf Rechtsanwaltsanwärter.