Juve Plus Stromtrassenbau

Ausschreibung der Bundesnetzagentur: CBH gelingt Anschlussmandat für zwei Mammutprojekte

Die Bundesnetzagentur hat CBH Rechtsanwälte erneut als Projektmanager für zwei zentrale Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungsprojekte beauftragt:. Beide Vorhaben gehören zu den wichtigsten Bausteinen des bundesweiten Stromnetzausbaus.

Teilen Sie unseren Beitrag

Es geht um die Genehmigungsverfahren für den Rhein-Main-Link und den Korridor B nach Paragraf 29 NABEG.

Der Korridor B umfasst die Vorhaben 48 und 49 und sieht eine rund 256 Kilometer lange Erdkabel-Verbindung zwischen Wilhelmshaven im Landkreis Friesland in Niedersachsen und Lippetal, Welver sowie Hamm in Nordrhein-Westfalen vor. Die Leitung soll mit Gleichstrom betrieben werden und in weiten Teilen parallel zur Leitung Heide West – Polsum verlaufen. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion will mit dem Vorhaben das Wechselstromnetz entlasten und einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten.

Der Rhein-Main-Link besteht aus den Vorhaben 82, 82a, 82b und 82c. Das Gesamtvorhaben sieht als Neubau ein Erdkabelprojekt mit einer Gesamtlänge von 568 Kilometern vor, das durch Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geführt werden soll. Das Projekt zielt auf eine großräumige Erhöhung der Übertragungskapazität aus Niedersachsen in das Rhein-Main-Gebiet ab, um das Übertragungsnetz für künftig steigende Stromflüsse zu verstärken. Komplett fertiggestellt sollen die Projekte Anfang der 2030er Jahre sein.

Spezialisierung auf Energieinfrastruktur zahlt sich aus

Zuständiger Projektleiter bei CBH ist Stefan Rappen. Zum Kernteam gehören auch die Partner Dr. Tassilo Schiffer und Christopher Küas. Die Kanzlei plant einige Neueinstellungen, aber auch jüngere, erfahrene Anwältinnen und Anwälte beziehen die Partner intensiv mit ein. CBH kooperiert zudem mit zwei Umweltingenieursgesellschaften – dazu zählt Mull und Partner, mit der CBH bereits 2023 bei Los 4 zusammengearbeitet hat.

Stefan Rappen

Das aktuelle Mandat ist eine Weiterführung des sogenannten Los 1, für welches EY Law den Zuschlag 2023 erhielt und das nun von CBH weitergeführt wird. Damals hatte die Bundesnetzagentur insgesamt vier Lose für juristische Unterstützungsleistungen bei Genehmigungsverfahren nach dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz ausgeschrieben – mit einem Gesamtvolumen von bis zu 267.000 Beratungsstunden. Bei der europaweiten Ausschreibung 2023 hatte CBH das größte der vier ausgeschriebenen Lose gewonnen: Los 4 umfasste bis zu 24.500 und maximal 97.750 Stunden für Trassenabschnitte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und Tennet.

Bereits vor der Ausschreibung 2023 hatte CBH mehrere Planungsprojekte im Stromtrassenausbau als Projektmanager auf Behördenseite begleitet, etwa für das Wirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern zum Bau einer Offshore-Anbindung oder die Bezirksregierungen von Köln und Düsseldorf zu Enlag-Projekten.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de

Lesen sie mehr zum Thema