Juve Plus Insolvenz

Macher von „Der Pianist“ schlagen jetzt leisere Töne an

Vor kurzem ist das Meisterwerk „Der Pianist“ von Roman Polanski in die Kinos gekommen – eigentlich ein Grund zu feiern. Doch dürfte sich die Freude bei der Frankfurter Filmfirma DasWerk in Grenzen halten: Bei insgesamt 106 Einstellungen des Streifens besorgte sie die digitalen Effekte, der Insolvenzantrag ließ sich trotz dieses und vieler anderer prestigeträchtiger Projekte offensichtlich aber nicht vermeiden.Die vergangenen Wochen waren geprägt durch eine scheinbar zunehmende Häufung an Konkursen von IT-Firmen und in der Automobil-Zulieferindustrie. Das größte Insolvenzverfahren in dieser Branche stellte im Oktober das westfälische Traditionsunternehmen cdp Peddinghaus mit insgesamt knapp 1000 Mitarbeitern dar.

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++++ Das-Werk hat Anfang November beim Frankfurter Amtsgericht Insolvenz beantragt. Bislang gilt der Antrag jedoch nur für die Holding der insgesamt 53 Gesellschaften. Das Kerngeschäft des börsennotierten Unternehmens stellt die digitale Nachbearbeitung (Postproduction) dar. Im Januar 2001 übernahm es einen der führenden US-Anbieter von Spezialeffekten, die Centropolis Effects (CFX), der unter anderem die Effekte für den Film Independence Day produziert hatte. Neben der Postproduction ist DasWerk aktiv in der Film- und Fernsehproduktion, dem Filmrechtehandel, in Animation, Audioproduktion und Kameratechnik. Im gesamten Konzern arbeiten über 600 Menschen, die Holding hat allerdings nur 11 Mitarbeiter. Trotzdem wird der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Holger Lessing aus dem Frankfurter Büro der hessischen Kanzlei Reuss & Partner alle Hände voll zu tun haben. Er verhandelt mit den Gläubiger-Banken, darunter Deutsche Bank, Commerzbank, Stadtsparkasse Köln, und muss sich mit den amerikanischen Geschäftspartnern auseinander setzen. ++++

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