Helvetic vermutete, dass dies nach dem WpÜG nicht rechtens war. Wegen der Mehrheitsverhältnisse hätte es ein öffentliches Übernahmeangebot geben müssen. Der BGH wies die Klage ab, unter anderem deshalb weil nur Abstimmungen in der Hauptversammlung selbst unter das konkrete Verbot fielen und es sich zudem um einen Einzelfall gehandelt habe.
Vertreter Helvetic Grundbesitz
Hans Dieter Matschke (München)
Dr. Brandner & Dr. Kummer (Karlsruhe): Dr. Joachim Kummer (BGH-Vertretung)
Vertreter Münchener Rück
Gleiss Lutz (Stuttgart): Dr. Hansjörg Scheel
Dres. Messer & v. Mettenheim (Karlsruhe): Dr. Herbert Messer (BGH-Vertretung)
Vertreter Deutsche Bank (Streithelferin)
Sernetz Schäfer (München): Dr. Herbert Sernetz
Jordan & Hall (Karlsruhe): Dr. Herbert Hall (BGH-Vertretung)
Vertreter Wüstenrot & Baden-Württembergische (Streithelferin)
Krämer & Nassall (Karlsruhe): Prof. Dr. Achim Kraemer (BGH-Vertretung)
Während der Prozess um das Abstimmungsverhalten im Aufsichtsrat lief, kam es Anfang des Jahres zu einem weiteren öffentlichen Übernahmekampf um die Mehrheit an WMF zwischen dem schweizerischen Investor Capvis und der österreichischen Beteiligungsgesellschaft Fiba. Capvis wurde dabei beraten durch ein Team von Latham & Watkins um den Hamburger Partner Dr. Christian Edye. Gleiss-Anwalt Dr. Andreas Spahlinger beriet dabei den WMF-Aufsichtsrat. Der Stuttgarter Luther-Partner Dr. Ulrich Philippi war für den WMF-Vorstand tätig.