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Kopferhörerstreit verglichen

In ihrem Streit um Kopfhörer-Plagiate haben sich nun Sennheiser und Tchibo verglichen. Der bekannte Spezialhersteller von Kopfhörern und Audiosystemen Sennheiser hatte dem Hamburger Kaffeeröster 2006 vorgeworfen, in seinen Tchibo-Depots vermeintliche Plagiate eines seiner patentierten Kopfhörer zu vertreiben.Tchibo testet hier seine TCM-Produkte, bevor sie in den eigentlichen Filialverkauf gelangen. In der Folge stoppte Sennheiser per einstweiliger Verfügung vor dem Hamburger Landgericht zunächst den Verkauf der Kopfhörer über die Tchibo-Filialen.

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In einem weiteren Verfügungsverfahren hatte Sennheiser rund 50.000 dieser TCM-Kopfhörer beschlagnahmen lassen. Insgesamt stritten sich die beiden Kontrahenten in mehreren einstweiligen Verfügungs-, Hauptsache- und negativen Feststellungsverfahren sowie Beschlagnahmungen um den Vorwurf der Patentverletzung.

Vertreter Sennheiser

Eisenführ Speiser & Partner (Bremen): Harald Förster, Klaus Göken (Patentanwalt)

Inhouse (Wedemark): Sylke Kämena (Rechtsabteilung)

Vertreter Tchibo

Lovells (Hamburg): Reiner Schmidt

LG Hamburg, Zivilkammer 15

Markus Schneider (Vorsitzender Richter)

Sowohl die Mandatsbeziehung von Eisenführ zu Sennheiser, als auch die von Lovells zu Tchibo besteht seit langen Jahren. Eisenführ betreut Sennheiser vor allem sehr intensiv bei der Anmeldung von Patenten. Lovells ist für Tchibo seit vielen Jahren im Markenrecht tätig, vertritt die Kaffeeröster aber auch in Patentverletzungsverfahren.

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