In ihrem Streit um Kopfhörer-Plagiate haben sich nun Sennheiser und Tchibo verglichen. Der bekannte Spezialhersteller von Kopfhörern und Audiosystemen Sennheiser hatte dem Hamburger Kaffeeröster 2006 vorgeworfen, in seinen Tchibo-Depots vermeintliche Plagiate eines seiner patentierten Kopfhörer zu vertreiben.Tchibo testet hier seine TCM-Produkte, bevor sie in den eigentlichen Filialverkauf gelangen. In der Folge stoppte Sennheiser per einstweiliger Verfügung vor dem Hamburger Landgericht zunächst den Verkauf der Kopfhörer über die Tchibo-Filialen.
In einem weiteren Verfügungsverfahren hatte Sennheiser rund 50.000 dieser TCM-Kopfhörer beschlagnahmen lassen. Insgesamt stritten sich die beiden Kontrahenten in mehreren einstweiligen Verfügungs-, Hauptsache- und negativen Feststellungsverfahren sowie Beschlagnahmungen um den Vorwurf der Patentverletzung.
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