Wegen des Verdachts der Korruption beim Münchner Stadionneubau haben am vergangenen Dienstag 21 Staatsanwälte und eine große Zahl von Polizeibeamten mehr als 30 Büros und Wohnungen im In- und Ausland durchsucht. Es wird vermutet, dass beim Bau der Münchener Allianz Arena, dem neuen Fussball-WM-Stadion, veruntreut, bestochen und Steuern hinterzogen wurden. Im Visier sind in erster Linie Karl-Heinz Wildmoser jun. und sein Vater Karl-Heinz Wildmoser sen., Präsident des Fußballvereins 1860 München. Der Sohn ist Geschäftsführer der Bauherrin Allianz Arena München Stadion GmbH, einem Jointventure von 1860 München und dem FC Bayern. Die als Generalunternehmerin des Stadionsbaus tätige Alpine - die deutsche Tochter eines österreichischen Unternehmens - soll über ein Münchner Immobilienunternehmen bei der Ausschreibung gegen insgesamt 2,8 Millionen Euro Schmiergeldzahlung bevorzugt worden sein. Das Unternehmen gehört laut Presseberichten einem Schulfreund von Wildmoser jun., der als Strohmann gedient haben soll.
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