Die Aktion war vom VDMA Fachverband Armaturen initiiert worden. Die Zollbeamten begleiteten sieben Mitgliedsunternehmen des VDMA mit ihren Anwälten. Sechs der Firmen – Dornbracht, Grohe, Hansgrohe, Ideal Standard, Neoperl und Schell – waren durch Nachbauten besonders betroffen.
Die Plagiatoren stammten vorwiegend aus China. Der VDMA schätzt den jährlichen Umsatzverlust für die deutsche Armaturenindustrie durch Plagiatoren auf rund 60 Millionen Euro.
Vertreter Dornbracht
Krieger Mes & Graf v. der Groeben (Düsseldorf): Jens Künzel
Inhouse (Iserlohn): Alexander Wolf, Thomas Richter
Vertreter Grohe
Reimann Osterrieth Köhler Haft (Düsseldorf): Kay Kasper; Associate: Anja Lunze
Inhouse (Hemer): Dr. Thomas Ziegler
Vertreter Hansgrohe/Damixa
Gleiss Lutz (Berlin): Dr. Stefan Weidert
Ruff Wilhelm Beier Dauster & Partner (Stuttgart): Florian Renger (Patentanwalt)
Inhouse (Schiltach): Werner Heinzelmann
Vertreter Ideal Standard
Inhouse (Bonn): Keine Nennungen
Vertreter Neoperl
Inhouse (Mühlheim): Keine Nennungen
Maucher Börjes & Kollegen (Freiburg): Henrich Börjes-Pestalozza (Patentanwalt) – aus dem Markt bekannt
Vertreter Schell
Inhouse (Olpe): Keine Nennungen
Die beteiligten Unternehmen Dornbracht, Grohe und Hansgrohe unterhalten seit Langem Mandatsbeziehungen zu den Kanzleien, mit denen sie auf der ISH gegen Plagiatoren vorgingen.