Die BASF und ihre Tochter Wintershall müssen dem texanischen Ölkonzern Moncrief Oil International vorerst keinen Schadensersatz bezahlen. Das Landgericht Frankenthal hat die Klage des US-Unternehmens, mit der es unter anderem eine Schadenersatzsumme von 6,3 Milliarden Euro verlangte, abgewiesen. Firmenchef Richard Moncrief wirft BASF und Wintershall vor, den Energiekonzern Gazprom zum Vertragsbruch verleitet und sein Unternehmen aus einer bestehenden Vereinbarung gedrängt zu haben.
Hintergrund ist die Exploration des sibirischen Gasfelds Juschno-Russkoje, das dem ehemaligen Staatskonzern gehört. In den Jahren 1997 bis 1999 hatte Moncrief mehrere Verträge über die gemeinsame Erschließung mit einer Gazprom-Tochter geschlossen.
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